Im Gespräch mit Stefan Steudel.


Wer arbeitet eigentlich bei WBS GRUPPE? Und was treibt sie an, jeden Tag ihr Bestes zu geben? Lernen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen und erfahren Sie Geschichten aus dem WBS Alltag.

Erfahren Sie hier mehr über Stefan Steudel (30), Lehrkraft WBS SCHULEN in Plauen.


Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Der fängt bei mir schon recht früh an. Kurz nach 6 Uhr steh ich auf der Matte, bereite den Unterricht vor und genieße den ersten Kaffee. Im Unterricht an sich sind meine Kerngebiete unter anderem Massage und Sonderformen der Massage sowie Hydrotherapie. Der Unterricht muss im Anschluss an die Lehrveranstaltung natürlich auch noch nachbereitet werden. Alle zwei Wochen findet eine Teamsitzung aller Lehrkräfte statt. Ansonsten läuft auch vieles auf Zuruf und wenn man sich mit Kollegen und Schülern im Flur unterhält.

Was hast du vorher gemacht und wie bist du zu den WBS SCHULEN gekommen?

Ich habe nach der Schule eine Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister sowie Trainingstherapeut gemacht. Dann habe ich einige Jahre im Bereich Reha gearbeitet. Dort war ich unter anderem für Schülerpraktikanten als Mentor zuständig. Eines Tages kam die Fachbereichsleitung auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nicht nebenher ein paar Stunden als Dozent arbeiten möchte. Da dachte ich mir nur „Eine Schule will MEIN Wissen haben?!“. Ich fand den Lehrberuf eigentlich immer spießig und habe das Angebot zunächst abgelehnt. Die Leiterin hat aber nicht lockergelassen und mich schließlich überzeugt, es doch zu versuchen. Später habe ich mich dann entschieden, in Vollzeit als Lehrer anzufangen und bin jetzt seit 2015 dabei.

Wenn du die Wahl hättest zwischen Praxis und Lehrbetrieb – wofür würdest du dich entscheiden?

Ich bin nebenher ja nach wie vor praktisch unterwegs. Das finde ich auch sehr wichtig, damit man nicht den Anschluss an die Wirklichkeit außerhalb der Schule verliert. Die Patienten in der Reha sind einem da natürlich auch direkt dankbar. Mir macht es aber mehr Spaß, Herausforderungen mit den Jugendlichen anzugehen und ihnen etwas beizubringen. Dazu kommt, dass ich ein entspanntes Arbeitsumfeld habe und die Kollegen ebenfalls in meinem Alter sind.

Was sind Herausforderungen und Highlights deiner Arbeit hier?

Richtige Highlights sind definitiv die Sichtstunden. Wenn unsere Schüler im Praktikum sind, ich sie im Betrieb besuche und sehen kann, wie sie das Gelernte am Patienten anwenden. Ich sitze dann in der Nähe, schreibe mir alles auf und gebe anschließend Feedback. Wenn die Schülerinnen und Schüler das dann richtig toll gemacht haben, freue ich mich und bin wirklich stolz auf sie. Manchmal sitze ich auch einfach total platt da und denke mir nur „Krass, wie gut er das gemacht hat!“

Klar, jeder hat so seine schulischen Schwächen, aber daran kann man gemeinsam arbeiten. Wir sind aber auch sehr nah dran an den privaten Sorgen der Schüler. Da geht es dann nicht um Lehrstoff, sondern darum, einfach ein offenes Ohr zu haben und mit den Schülern zu reden. Und die Schüler wissen, dass sie sich jederzeit da an uns wenden können. Die Menschlichkeit hat für mich einen sehr hohen Stellenwert.

Du bist also nicht nur als Lehrkraft, sondern gewissermaßen auch als Berater unterwegs?

Ja, und deshalb werde ich bald auch eine einjährige Weiterbildung zum Beratungs- und Begleitungslehrer machen. Ich möchte nicht mehr nur aus dem Bauch heraus Ratschläge geben, sondern wirklich qualifiziert bei den psychologischen Problemen unserer Schüler helfen können. Um auch genug Zeit für die Beratungstätigkeit zu haben, darf ich meine Arbeitszeit einen Ausgleich durch Abminderungsstunden schaffen. Es ist toll, dass ich auch hierbei von meinem Arbeitgeber finanziell unterstützt werde.

Was hast du zuletzt gelernt?

Ich habe vor ein paar Tagen bei einer Weiterbildung gelernt, was ein Vertrauenslehrer eigentlich ist. Die meisten wissen ja gar nicht, was dessen Aufgabe wirklich ist. Vertrauenslehrer werden vom Schülerrat gewählt und vertreten den Schülerrat gegenüber der Schulleitung. Und der kommt auch nur dann als Vermittler zum Einsatz, wenn Rat und Leitung allein nicht weiterkommen. Und das wusste ich vorher auch noch nicht.

Was würdest du einem Bewerber noch gerne mitgeben?

Ich denke, dass Spaß an der Arbeit sehr wichtig ist. Du musst Spaß dran haben, Dinge rüberzubringen. Dafür brauchst du den inneren Anspruch, den Schülern wirklich was beibringen zu wollen. Und das eben nicht nur im Klassenraum, sondern auch wenn sich die Gelegenheit spontan ergibt. Man muss für diesen Job brennen.

Danke, Stefan!


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