Im Gespräch mit Anja Plath.


Wer arbeitet eigentlich bei WBS GRUPPE? Und was treibt sie an, jeden Tag ihr Bestes zu geben? Lernen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen und erfahren Sie Geschichten aus dem WBS Alltag.

Erfahren Sie hier mehr über Anja Plath (35), Schulleiterin WBS SCHULEN in Dresden.


Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Einen normalen Arbeitstag gibt es bei mir eigentlich nicht. Über den Tag verteilt werde ich oft von Schülern angesprochen, die meine Unterstützung brauchen. Da müssen dann andere Dinge auch mal warten. Als Schulleiterin habe ich aber auch regelmäßige Termine wie z. B. eine Schulleiterberatung. Hier bespreche ich gemeinsam mit anderen Schulen in Sachsen, der Schulbehörde und dem Kultusministerium schulrechtliche Angelegenheiten, Projekte und Pläne. Ich verantworte in Dresden fünf Schulen mit über 600 Schülern und 45 Lehrkräften und muss daher oft auf vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Dabei bin ich abwechselnd Sozialpädagogin, Lehrerin, Beraterin für Lehrkräfte, Koordinatorin und vieles mehr. Ein echtes Chamäleon also.

Wie sieht dein Werdegang aus?

Ich wollte bereits seit der ersten Klasse Lehrerin werden. Nach meinem Abitur habe ich schließlich Wirtschaftspädagogik studiert. Nach einigen Jahren im Berufsleben habe ich mich 2013 als Bildungskoordinatorin bei der WBS in Dresden beworben. Das war damals eine turbulente Zeit, weil wir drei neue Schulen gleichzeitig gründen wollten.  Wir haben im Folgejahr mit 100 Schülern begonnen, was schon eine Menge Arbeit war. Kurz darauf wurde mir dann angeboten, die Schulleitung zu übernehmen – und das mache ich jetzt bereits seit zweieinhalb Jahren.

Was war deine größte Herausforderung bisher?

Da fallen mir zwei Beispiele ein. Als der neue Schulstandort auf der Berliner Straße an den Start gehen sollte, mussten auch die Mietverträge ausgehandelt werden. Diese Aufgabe fiel mir zu – für mich ein völlig neues Metier! Aber ich habe es gemeistert. Ein anderes Mal haben wir wegen einer technischen Schwierigkeit die Anerkennung für die Schulfremdenprüfung nicht erhalten (*Prüfung für Menschen ohne Schulabschluss für den Erwerb des Hauptschulabschlusses). Als Folge mussten zwei unserer Klassen nochmal neun anstatt fünf Prüfungen absolvieren. Sowas frustet natürlich erstmal sehr, klar. Aber wir haben das transparent erklärt, die Schüler nach Kräften unterstützt und am Schluss ging dann auch alles gut.

Und was war eines deiner Highlights?

Auch das hat mit der Anerkennung von unseren Schulen zu tun. Mit dem Projekt hatten wir jede Menge Arbeit und als wir schließlich die Bestätigung erhielten, haben sich die Schüler nicht nur bei der Klassenleitung, sondern auch ganz gezielt bei mir bedankt. Die rund 50 Schüler haben den Text eines Songs meiner Lieblingsband auf mich passend umgeschrieben und mir ein Ständchen gesungen. Das war einfach so unerwartet und toll. Definitiv eines meiner Highlights bei der WBS!

Was motiviert dich, jeden Tag zur Arbeit zu kommen und dein Bestes zu geben?

Ich bin in einer Leistungsfamilie groß geworden, also steckt dieser Ehrgeiz tief in mir drin. Bei der WBS war ich anfangs zunächst irritiert. Denn ich war es gewohnt, dass der Fokus auf der Gewinnorientierung liegt und die wichtigsten Fragen lauten: „Wieviel Schulgeld erheben wir? Was können wir noch von den Schülern verlangen?“. Hier ist die Frage hingegen: „Was kann ich meinen Schülern Gutes tun?“. Für diese Sichtweise und für diese Werte bin ich der WBS sehr dankbar. Ich darf hier Schule so machen, wie es am besten für die Schüler ist und habe dabei viele Freiheiten. Das wird einem dann auch zurückgegeben – und nicht nur innerhalb unseres tollen Teams. Vor ein paar Monaten bedankten sich beispielsweise die Mutter einer Schülerin mit den Worten bei mir: „Mein Kind hat bei Ihnen die Lust am Lernen wiedergefunden!“. Da weiß man, dass man wirklich etwas Gutes hier macht.

Welchen Ratschlag würdest einem Bewerber oder eine Bewerberin geben?

Wer bei uns anfangen will, muss für die Sache brennen. Da ist es egal, ob man Vollzeit oder Teilzeit arbeitet. Wir haben uns mit Leib und Seele der Bildung verschrieben und das merkt man wirklich. Dazu gehört natürlich auch, dass die persönliche Ebene nicht vernachlässigt wird und Schüler und Teilnehmer auch emotional begleitet werden. Man ist bei uns in einer Firma unterwegs, die man so wahrscheinlich noch nicht erlebt hat. Was auch toll ist: Wir haben mehr weibliche als männliche Führungskräfte in der WBS GRUPPE. Übrigens: Bei den WBS SCHULEN sind wir ein sehr junges Team – wir freuen uns daher über neue Kollegen und Kolleginnen mit mehr Lebenserfahrung!

Danke, Anja!


Sie sind auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung?

Werden Sie Teil der WBS GRUPPE und stärken Sie mit uns gemeinsam Menschen durch Bildung. Wir stehen für geförderte berufliche Weiterbildungen und Umschulungen (WBS TRAINING), berufsbegleitende Bildungsangebote (WBS AKADEMIE) und Ausbildungen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales (WBS SCHULEN). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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